Für die Linzer Torte gibt es zahlreiche Rezepte. Die vegane Variante lässt sich meiner Meinung nach etwas schlechter verarbeiten, da der Teig weicher ist als der mit Ei. Deshalb ist eine gute Kühlung des Teigs sehr wichtig und dass man ihn zügig verarbeitet. Da ich das Gitter einfach nicht hinbekomme und die Torte schon so genug Aufwand bedeutet, steche ich statt eines Gutters “Plätzchen” aus dem Teig aus und lege sie auf die Marmelade. Wichtig: Die Lücken dürfen nicht zu groß sein, sonst wirft die Marmelade Blasen und die fertige Torte sieht nachher nicht mehr so schön aus. Lecker ist sie natürlich trotzdem.

Zutaten

  • 200g Dinkelmehl 630
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 150g Zucker
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 200g kalte Margarine
  • 200g rotes Johannisbeergelee
  • 100g Johannisbeermarmelade
  • 2 EL Wasser

Zubereitung:

  1. Mehl, Haselnüsse, Zucker, Kakao und Gewürze in eine Rührschüssel geben. Margarine in Flöckchen dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt mindestens 3 Stunden kalt stellen.
  2. Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Form fetten.
  3. Auf einer bemehlten Fläche 3/4 des Teigs etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen, dabei einen kleinen Rand formen. Alternativ kann man den Teig in die Form geben und in Form drücken. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen.
  4. Den übrigen Teig dünn ausrollen und ausstechen.
  5. Gelee und Marmelade glatt rühren und auf dem Teig verteilen. Dabei etwas Abstand zum Rand lassen (ca. 2mm). Die ausgestochenen Plätzchen darauflegen, sodass wenige Lücken entstehen.
  6. Die Torte im Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Am besten schmeckt die Torte nach ein paar Tagen, sie kann aber auch nach 5 Wochen noch gegessen werden und schmeckt auch dann noch super!